Zitate

 

Torsten - Fotos & Zitate

 

 

 

 

 

" Nur was man nicht vergisst, macht das Leben im Prinzip lebenswert. "

" Wenn man sich etwas nicht traut, ist es immer Tugend. "

Gerd Bieker in " Eiserne Hochzeit "

 

 

 

 

 

"Gewalt kann Ausdruck von Liebe sein, Gleichgültigkeit niemals. Jene ist die Unvollkommenheit der Liebe, doch diese die Vollkommenheit des Egoismus."

 

"Wir sind ohne Glauben, wir bewundern die Opferwilligen wegen ihres Mutes und ihrer Lauterkeit wegen ihrer Treue zu einer Sache, dennoch müssen wir feststellen, dass wir, sei es aus Zaghaftigkeit oder aus Mangel an dem gehörigen Eifer, die einzigen sind, die sich wahrhaft festgelegt haben - festgelegt auf diese ganze Welt von Gut und Böse, auf die Weisen und Narren, die Gleichgültigen und die Irrenden. Wir haben nichts anderes erwählt, als nur weiterzuleben, rundum der Erde Tageslauf, mit Fels und Stein und Baum."

Graham Greene in "Die Stunde der Komödianten“

 

 

 

 

 

„In der Liebe gibt es keine Pflicht, da ist nur Liebe. Sowie Pflicht einsetzt, ist man verloren.“

Aksel Sandemose in „Der Werwolf“

 

 

 

 

„… nach Teilnahme, wenn schon nicht nach Liebe, lechzen wir all, und im Denken und Fühlen allein zu sein, erträgt nur das Genie …“

Hermann Melville in „Redburn“

 

 

 

 

 

 

„Ihr lehrtet Sprache mir, und mein Gewinn ist, dass ich weiß zu fluchen.“

 

„Erfolg ist das Ergebnis einer Reihe von Fehlschlägen über die man hinwegkommt.“

 

„Das Ärgerliche am Opfer ist, dass die Leute, die es empfehlen, nahezu niemals diejenigen sind, die es zu bringen haben.“

Robert Merle in „Ein vernunftbegabtes Tier“

 

 

 

 

 

 

„ Wenn doch bei jeder Lüge unsere Zunge etwas kürzer würde, wir hätten bald eine Welt der Stummen.“

Hanns Cibulka in „Sanddornzeit“

 

 

 

 

 

„Wissen überbrückt nicht immer die Abgründe unserer Furcht.“

Helga Königsdorf in „Bolero“

 

 

 

 

„Ich habe Talent bewiesen, alles zu tun, was man von mir erwartete. Nur eines habe ich darüber vergessen. Ich weiß nicht mehr, wer ich bin.“

Helga Königsdorf in „Hochzeitstag in Pizunda“

 

 

 

 

„Einmal jedes, nur einmal.

Einmal und nicht mehr.

Und wir auch nur einmal. Nie wieder.

Aber dieses einmal gewesen sein,

wenn auch nur einmal:

irdisch gewesen zu sein,

scheint nicht widerrufbar.“

 

Rilke

 

 

 

 

„Hoffnung; jene aus den gärenden Säften der Wünsche gekelterte Droge, deren Wirkung in den Nachmitternachtsstunden erlosch.“

Wieland Förster in „Der Transport“

 

 

 

 

 

„Ohnehin wird über „Zustände“ bekanntlich nicht dort gesprochen, wo sie sind, sondern dort wo sie nicht sind. Weil wo sie nicht sind, mehr Platz ist zum sich Freiboxen.“

Inge von Wangenheim in „Die Entgleisung“

 

 

 

 

 

„Nichts von dem, was wir in dieser unserer großen Organisation tun, ist wirklich wichtig, und nichts ist wirklich jemals eilig. Andererseits ist es äußerst wichtig, dass wir den Eindruck erwecken, al seien wir sehr damit beschäftigt.“

 

„Warum verstand denn niemand, dass er keine Abnormität war, sondern ein normal empfindender, einsamer Erwachsener, der sich bemühte, ein normales, einsames, erwachsenes Leben zu führen.“

Joseph Heller in „Der IKS-Haken“

 

 

 

 

„Lebe mit deinem Tod, lebe in kurzen, überschaubaren Intervallen, bedenke, in jeder Sekunde kann es vorbei sein: dann wirst du alles mit Kräften tun.“

Gert Prokop in „Der Samenbankraub“

 

 

 

 

„Nur nach der Gegenwart leben, froh sein und nicht daran denken, was eines Tages auf uns noch zukommen kann, leicht sein wie ein Vogel, wie der Wind der mit den Sandkörnern spielt, sich an niemanden erinnern, einfach da sein, wie lange haben wir das nicht mehr erlebt.“

 

„Der Brief will die Verständigung zwischen den Menschen, darin liegt seine Bedeutung, aber auch seine Begrenzung.“

 

„Man muss von Zeit zu Zeit aus dem Alltag ausscheren, einmal auch neben dem Weg stehen, man kann nicht ein Leben lang zu den Akteuren gehören.“

Hanns Cibulka in „Swantow“

 

 

 

 

„Die Freude an der Sprache sollte man nicht vergessen, die Zonen der Leere, die man immer wieder auffüllt mit dem Wort.“

 

„Man muss sich in Acht nehmen, dass man in seiner täglichen Arbeit nicht zu keimfrei wird.“

 

„Wir haben das kindliche Staunen verlernt. Was mir in meiner täglichen Arbeit immer wieder begegnet, sind intellektuelle Überheblichkeit und Arroganz.“

 

„Du brauchst dich der Tränen nicht zu schämen, Junge, wer nicht mehr weinen kann, der kann auch nicht mehr lieben.“

 

„Die leeren Stellen in unserem Leben, vielleicht kommen sie daher, weil sich mit dem Wort Liebe keine echte Vorstellungskraft mehr verbindet, weil sie zu einem Lippenbekenntnis geworden ist.“

 

„Unser Leben ist nicht nur Gegenwart, es ist immer auch das Ergebnis der Erinnerung. Wer sich nicht erinnert, hat weder Gegenwart noch Zukunft.“

Hanns Cibulka in „Liebeserklärung in K.“

 

 

 

 

 

„Die Idee ist der Faden der Ariadne, die Liebe, die Hand, die ihn uns reicht.“

 

„Unser Leben sollte eine Liebesgeschichte sein, von der Geburt an bis zum Tod. Wer von uns aber hat schon die Kraft zu einer solchen Erzählung.“

 

„Die Sprache ist die Scheide, in der das Messer des Geistes steckt.“ – Martin Luther

 

„Was uns in der Liebe heute fehlt ist Phantasie. Mit den Gewohnheiten aber beginnt die erste Phase des Sterbens.“

 

„Und dennoch – der Mensch muss lieben, um nicht zu verzweifeln.“

Hanns Cibulka in „Das Buch Ruth“

 

 

 

 

„Die Besten, wenn du es dir genau überlegst, sind immer heiter. Es ist viel besser, heiter zu sein, und hat auch seine Bedeutung, so als ob man noch bei Lebzeiten unsterblich wäre.“

Ernest Hemingway in „Wem die Stunde schlägt“

 

 

 

 

„Das der Mensch ein Mensch ist und dass der Mensch des Menschen bedarf, um ein Mensch zu werden und um ein Mensch sein zu können.“

 

„Fremd sind wir einander, und darum sind wir fremd uns selbst.“

Johannes R. Becher in „Der Aufstand im Menschen“

 

 

 

 

„Wie sollte ich nicht ein Steppenwolf und ruppiger Eremit sein inmitten einer Welt, von deren Zielen ich keines teile, von deren Freuden keine zu mir spricht.“

Herman Hesse in „ Der Steppenwolf“

 

 

 

 

„Damals glaubte ich noch mit jeder neuen Reise tiefer in das Leben einzudringen, doch in Wahrheit: man geht in fremden Ländern allzuoft am Leben vorbei, was man sieht, ist das äußere Bild.“

Hanns Cibulka in „Dornburger Blätter“

 

 

 

 

„Der Mensch erträgt das Schweigen nur schwer in Gegenwart anderer.“

Hanns Cibulka in „Seedorn“

 

 

 

 

„Wir müssen uns als Menschen zu unserer eigenen Existenz bekennen und nicht nur zu einer bestimmten Gestalt.“

Gerhart Hauptmann

 

 

 

 

„Es war ein Leben ohne Ziel, das wusste er. Es führte ihn nirgendwo hin als ins Alter. Aber er war nicht ganz sicher, ob es ihn wirklich danach verlangte, einen bestimmten Weg einzuschlagen.“

Jeff Fields in „Der Schrei der Engel“

 

 

 

 

„Das ist der Fluch der bösen Tat, dass sie fortzeugend Böses muss gebären.“

 

„Und wärest du selbst der Siegverleiher, von dessen Winken die Welt bewegt wird, es gibt einen Punkt so fest wie der Polstern, der niemals wanket, das ist mein Wille.“

Brünhild im Nibelungenlied

 

 

 

 

 

„Wer sich nicht selbst zum besten haben kann, der ist gewiss nicht von den Besten.“

 

„Man darf niemals auf etwas setzen, das reden kann, …, außer auf sich selbst.“

Ernest Hemingway in „Der Garten Eden“

 

 

 

 

„Singt, o singt mir nur, unglückweissagend, ihr furchtbarn, Schicksalsgötter, das Lied immer und immer ums Ohr. Euer bin ich zuletzt, ich weiß es, doch will zuvor ich mir gehören und mir Leben erbeuten und Ruhm.“

Friedrich Hölderlin

 

 

 

 

 

„Die ´Guten´ sind unfähig, etwas Neues zu schaffen; sie sind immer der Anfang vom Ende. Sie kreuzigen den, der neue Werte auf neue Tafeln schreibt; sie opfern die Zukunft für sich, und indem sie das tun, opfern sie die Zukunft aller Menschen.“

Friedrich Nitzsche in „Also sprach Zarathustra“

 

 

 

 

"Auf die Explosion der unbegrenzten Möglichkeiten, folgt die Implosion ihrer Beherrschung."

Kurt Weidemann

 

 

 

 

"Das wenigste, was man liest, kann man brauchen; aber das meiste, das man braucht, hat man gelesen."

Ernst R. Hauschka